DöbelnDass der weltgrößte Stulpenstiefel in Döbeln steht, ist ja allgemein bekannt, aber dass das größere Floorball am vergangenem Wochenende aus Berlin kam, sollte sich am Samstag, den 30. Januar noch herausstellen.

Die Tempelhofer Garde schaffte den deutlich besseren Start in das 1. Drittel. Der Kapitän Marek Brincil netzte gleich zweimal innerhalb der ersten 4 Minuten ein und brachte damit Berlin nach vorn. Ausreichend Ruhe wurde in diesem Bundesligaspiel allerdings niemandem gegönnt. Döbeln fand zwar mit dem darauffolgendem 1:2 eine passende Antwort, aber Henk Nass wiederum erzielte wenige Augenblicke das 3:1 für die Hauptstädter. 2 Minuten vor der Drittelpause konnte Timm Bergamnn mit dem 4:1 sogar noch ein Tor oben draufsetzen.

DöbelnTrotz einer entsprechenden Ansprache in der Berliner Kabine, die den kommenden Druck voraussagte, kamen die Berliner unter die Räder. Innerhalb von 22 Sekunden glichen die Döbelner den 3-Torerückstand aus.

Der Wille der Tempelhofer zum Sieg war allerdings ungebrochen. So brachen sie den Druck der Sachsen durch schnelle und sichere Pässe, um selbst wieder angreifen zu können. Durch 2 kuriose Tore zum 6:5 von Danny Weißwange mit Hilfe des Döbelner Goalies kamen sie wieder ins Spiel.

DöbelnIm letzten Spielabschnitt lagen beiden Teams gleich auf und über einen langen Zeitraum endten die Angriffsbemühungen der Mannschaften spätestens in den Händen der Torhüter. Mit dem Fortschreiten der Zeit im Schlussdrittel wurden auch die Döbelner Fans auf den Rängen lauter, die sich allerdings größtenteils auf die beiden Unparteiischen konzentrierten. In  der hitzigen und spielentscheidenden Phase behielt Berlin mit Toren von Niels Hauser und Timm Bergmann immer die Oberhand und konnte so mit einem 8:7 Sieg sehr wichtige 3 Punkte mit nach Hause nehmen.

 

Aktualisiert (Mittwoch, den 03. Februar 2010 um 20:27 Uhr)

 
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